Photovoltaik

Die Sonne strahlt pro Jahr rund 900 Billiarden Kilowattstunden zur Erde. Das ist 10.000-mal mehr Energie, als die gesamte Menschheit derzeit benötigt.

Die EU-Länder könnten 106 % ihres Strombedarfs aus Solarzellen decken (Eurosolar-Studie), würden alle geeigneten Dächer und Fassaden für Photovoltaik genutzt. Atomstrom und Strom aus fossilen Energieträgern werden bald der Vergangenheit angehören.



Photovoltaikzellen wandeln die direkte und diffuse Strahlungsenergie der Sonne direkt in elektrische Energie um. In PV-Modulen sind viele solcher Zellen zusammengeschaltet und erzeugen Gleichstrom. Ein Wechselrichter übernimmt die Umwandlung in den von uns gewohnten Netzstrom (220 V/50 Hz). Eine vierköpfige Familie verbraucht durchschnittlich 4500 bis 5500 kWh an elektrischer Energie pro Jahr.

Hierfür benötigt man eine Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 5000 bis 6000 Watt. Diese würde eine nach Süden ausgerichtete und um 30° geneigte Dachfläche von rund 40 m² in Anspruch nehmen. Bei im Verbundnetz betriebenen Anlagen kann die Energiespeicherung in einem Zwischenkreis entfallen, der eingespeiste elektrische Strom wird sofort verbraucht, der überschüssige Solarstrom wird in das öffentliche Netz eingespeist. In Abstimmung mit dem Energieversorgungsunternehmen kann der erzeugte Solarstrom entweder zu 100 % oder nur der Überschuss eingespeist werden. Ein zusätzlicher Zähler ermittelt die eingespeiste Energiemenge, die je nach Fördermodell vergütet wird. In der Nacht, oder wenn kein Solarstrom erzeugt wird, erfolgt die Energieversorgung des Haushaltes weiterhin über den bestehenden Netzanschluss.

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