Fossile Brennstoffe

Neben der Reduzierung der Wärmeverluste direkt am Gebäude ist die Reduktion der Verluste bei der Wärmeerzeugung ein wichtiger Ansatzpunkt für eine sinnvolle Einsparung von Heizenergie.

Hier sind in jüngster Zeit große Fortschritte erzielt worden: Spezielle Brennwert-Kessel erreichen deutlich höhere Nutzungsgrade als konventionelle Kessel. Eine bessere Ausnutzung der eingesetzten Energie führt zu geringerem Energieverbrauch und geringeren Schadstoffemissionen und auch zu einer CO2-Reduktion, was wiederum die Umweltbelastung verringert. Wichtigste Maßnahme ist also der Austausch veralterter Heizanlagen, zum Beispiel gegen moderne Brennwertgeräte, kombiniert mit thermischen Solaranlagen. Bei gleichzeitiger Ausschöpfung der Potenziale von Anlagenoptimierung und Wärmedämmung würde dies 30 % des gesamten Energiebedarfs einsparen.

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So funktioniert Brennwerttechnik

Heizgeräte setzen beim Brennvorgang Abgase frei, die einen erheblichen Teil Wasserdampf enthalten. Dieser Wasserdampf enthält Restwärme, die bei herkömmlichen Wärmeerzeugern ungenutzt durch den Rauchfang verloren geht. Bei den Brennwertgeräten wird diese Restwärme über Kondensation des Wasserdampfes zurückgewonnen und sowohl die fühlbare Wärme als auch die Kondensationswärme (latente Wärme) als Heizleistung nutzbar gemacht. So wird auf diesem Wege nicht nur der Heizwert (Hu), sondern auch der Brennwert als Energiequelle erschlossen. Dadurch kommt es zu einer maximalen Brennstoffausnutzung.

Einsparungspotential

Bei neuen Anlagen kann man durch einen Gas-Brennwertkessel im Vergleich zu modernen Niedertemperaturkesseln sogar bis zu 15 % Energie sparen. Bei der Modernisierung älterer Anlagen mit einem Brennwertkessel lassen sich Energieeinsparungen von über 40 % erreichen. Zu beachten ist ein feuchtigkeitsunempfindlicher Abgasweg und die Ableitung des anfallenden Kondensats.

Bauarten und Brennstoffe

Brennwertkessel sind sowohl für den Gas-, wie auch für den Ölbetrieb erhältlich. Unter den Ausführungen können bodenstehende oder wandhängende Varianten gewählt werden, der Leistungsbereich erstreckt sich von 4 kW bis in den Megawattbereich. Im Einfamilienhaus sind die so genannten Kompaktgeräte besonders gefragt, diese integrieren auch eine leistungsfähige Trinkwassererwärmung und sind mit einer anschlussfertigen Solarvorbereitung ausgestattet. Die Geräte von Viessmann sind schon heute für die Verwendung von Bio-Öl und Bio-Gas geeignet.

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